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Ergotherapie

Ergotherapie in der Orthopädie und nach Unfällen

Stand: 29. Oktober 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Die Ergotherapie im Bereich der Orthopädie/Traumatologie behandelt Störungen des Bewegungsapparats. Typische Anwendungsbereiche sind Amputationen, Lähmungen, angeborene Fehlbildungen, Verletzungen der Knochen, Muskeln, Sehnen und Nerven, Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule und anderer Gelenke, Tumorender Knochen, Muskeln und Nerven und rheumatische Erkrankungen.

Die Ergotherapie zielt darauf ab, die Beweglichkeit des Betroffenen wiederherzustellen und seine Muskulatur zu kräftigen. Gleichzeitig fördert die Therapie die Geschicklichkeit und Koordination vor allem der Hände und Finger. Darüber hinaus soll der Erkrankte mithilfe der Ergotherapie lernen, sich so schonend und schmerzarm wie möglich zu bewegen und weitere Schäden zu vermeiden beziehungsweise zu vermindern.

Ist eine volle Wiederherstellung nicht mehr möglich, entwickelt die Ergotherapie Strategien, um ein Defizit auszugleichen. Der Betroffene lernt den Umgang mit Hilfsmitteln wie Prothesen, Handschienen und Haushaltshilfen.

Die Ergotherapie erfolgt stationär oder ambulant in orthopädischen und chirurgischen Kliniken und Rehabilitationskliniken, in Sonderschulen und Körperbehindertenzentren und in ergotherapeutischen Praxen.

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