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Stand: 29. Oktober 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Eine Ergotherapie bei Kindern ist ein Behandlungsansatz in der Kinderheilkunde (Pädiatrie). Sie unterstützt Kinder und Jugendliche, die geistig oder körperlich eingeschränkt sind. Der Ergotherapeut ermittelt dabei den Entwicklungsstand und achtet gleichzeitig auf das soziale Umfeld des Kindes. Die Therapie soll dem Kind helfen, spielerisch an seinen Defiziten zu arbeiten und seine Fähigkeiten weiter auszubauen. Ergotherapie soll Kindern und Jugendlichen helfen, sich zu selbstständigen und handlungsfähigen Erwachsenen zu entwickeln.
Der Ergotherapeut behandelt nach bestimmten Behandlungskonzepten beziehungsweise -ansätzen wie Bobath, Avres, Castillo-Morales, Affolter, Frostig oder Montessori. Die Ziele der Ergotherapie bei Kindern sind unter anderem:
Die Ergotherapie bei Kindern erfordert eine enge Zusammenarbeit der Erzieher, Lehrer, Therapeuten und der Eltern. Sie erfolgt in Sonderschulen und -kindergärten, Frühförderstellen, Kinderkliniken, Rehabilitationszentren, Kinderheimen, Sozialpädiatrischen Zentren oder Ergotherapie-Praxen.
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