Rheumatoide Arthritis: Rheuma und Ernährung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. Juni 2016)

Wenn sich die rheumatoide Arthritis trotz Medikamenten nicht bessert, hoffen manche Betroffene, ihre Beschwerden durch eine spezielle Rheuma-Ernährung lindern zu können. Eine solche entzündungshemmende Ernährung bei Rheuma umfasst:

  • wenige tierische Lebensmittel wie Fleisch- und Wurstwaren, Eier, vollfette Milch und Milchprodukte
  • viele Omega-3-Fettsäuren wie Eicosapentaensäure (EPA), z.B. aus Fisch bzw. Fischöl, Lein-, Weizenkeim-, Raps-, Soja- oder Walnussöl
  • viele Antioxidantien, z.B. Vitamin E, Selen

Da die rheumatoide Arthritis ein erhöhtes Risiko für Osteoporose (Knochenschwund) bedeutet, ist für Rheumatiker auch eine calciumreiche Ernährung für die Knochengesundheit wichtig: Viel Calcium steckt vor allem in fettarmer Milch und Milchprodukten. Gegebenenfalls können bei der Rheuma-Ernährung auch mit Calcium angereicherte Lebensmittel sinnvoll sein.

Rheuma: Die Wahl der Nahrungsmittel kann dabei helfen, Enzündungen zu hemmen und Osteoporose vorzubeugen. © Jupiterimages/Stockbyte

Rheuma: Die Wahl der Nahrungsmittel kann dabei helfen, Enzündungen zu hemmen und Osteoporose vorzubeugen.

Zudem sollten Menschen mit Rheuma bei der Ernährung gezielt auf Lebensmittel mit einem geringen Phosphatgehalt achten, denn Phosphat verhindert, dass Calcium in den Knochen eingebaut wird. Vor allem tierische Produkte enthalten Phosphat. Ebenfalls wichtig für die Knochengesundheit ist Vitamin D. Dieses kann der Körper bei ausreichend Bewegung und Sonnenlicht selbst bilden. Da die rheumatoide Arthritis häufig die Bewegungsfähigkeit einschränkt, kann es sinnvoll sein, Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.


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