Rheumatoide Arthritis: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. Juni 2016)

Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische Erkrankung mit typischerweise schubweise fortschreitendem Verlauf. Mit der Zeit entwickelt sie sich fast immer zu einer Polyarthritis, da immer mehr Gelenke Beschwerden bereiten. Meist sind spätestens nach einigen Jahren Gelenkzerstörungen im Röntgenbild zu sehen.

In den meisten Fällen lässt sich die rheumatoide Arthritis mit den heutigen Behandlungsmethoden jedoch bremsen. Die Gelenkentzündung und die Schmerzen sind lange Zeit gut kontrollierbar. Wichtig ist hierzu vor allem, dass schon im Rheuma-Frühstadium eine Behandlung mit Medikamenten beginnt, die in den Krankheitsverlauf eingreifen. Da sich Rauchen nachweislich negativ auf die Prognose von Gelenkrheuma auswirkt, ist es zudem ratsam, auf Zigaretten zu verzichten.

Bewegung und Sport

Die rheumatoide Arthritis lässt sich bislang nicht heilen. Neben einer frühzeitigen ärztlichen Behandlung kann aber auch jeder selbst den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen: Bewegung und Sport helfen, die Schmerzen und Entzündungen zu lindern, die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten und zu verhindern, dass die Gelenke ihre Form verändern.

Am wichtigsten ist, die Gelenke trotz Gelenkschmerzen weiterhin zu bewegen. Sich zu schonen oder eventuell sogar Gelenke ruhig zu stellen kann die Schmerzen nur kurzfristig lindern. Außerdem versteift sich ein ruhig gestelltes Gelenk schneller und überlastet andererseits gesunde Gelenke, sodass sich die rheumatoide Arthritis verschlimmert.


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