Rhesus­unverträglichkeit: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. Dezember 2014)

Rhesus-negative Mütter, die noch keine Antikörper gebildet haben, können einer Rhesusunverträglichkeit durch die sogenannte Rhesusprophylaxe vorbeugen: Dazu spritzt der Arzt der Mutter zwischen der 28. und 30. Schwangerschaftswoche sowie innerhalb von 72 Stunden nach der Geburt vorbeugend Anti-D-Antikörper (Anti-D-Immunglobulin). Diese Antikörper zerstören Rhesus-positive Blutkörperchen des Kindes, sobald sie in den Blutkreislauf der Mutter gelangen. Die von außen zugeführten Anti-D-Antikörper werden rasch wieder abgebaut und bewirken, dass der mütterliche Körper selbst keine Antikörper produziert. Mit der Rhesusprophylaxe können werdende Mütter einer Rhesusunverträglichkeit während einer zweiten Schwangerschaft vorbeugen.

Die Rhesusprophylaxe eignet sich außerdem bei:


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst