Rhesus­unverträglichkeit: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. Dezember 2014)

Eine Rhesusunverträglichkeit kann schwere Symptome und bleibende Schäden beim Kind verursachen. Beim Neugeborenen äußert sich eine Rhesusunverträglichkeit zum Beispiel durch Symptome wie Blutarmut (Anämie), die sich unter anderem durch eine blasse Hautfarbe zeigt. Der Körper leidet unter Sauerstoffmangel, weil die Zahl der wichtigen Sauerstoffträger des Bluts – der roten Blutkörperchen (Erythrozyten)– abgenommen hat. Dies versucht er auszugleichen, indem er vermehrt rote Blutkörperchen bildet. Als Zeichen der gesteigerten Blutbildung sind Leber und Milz vergrößert. Durch die Zerstörung der roten Blutkörperchen gelangt viel Bilirubin (Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin) ins Blut des Kindes. Sichtbar ist das an der Gelbfärbung der Haut und Augen (Gelbsucht).

Wird ein weiterer Anstieg des Abbauprodukts Bilirubin nicht verhindert, lagert es sich im Gehirn ab. Dies kann zu bleibenden Schäden führen (Entwicklungsstörungen, Hörprobleme).

Die schwerste Form der Rhesusunverträglichkeit ist der Hydrops fetalis bei dem sich im ganzen Körper Wasser einlagert. Hier kann es bereits vor der Geburt zum Tod des Ungeborenen kommen.


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