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Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
Forum Krebserkrankungen
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren (Stand: 31. Dezember 2009) Das Retinoblastom ist eine Krebserkrankung des Auges, die bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt. Es entwickelt sich aus unreifen Zellen der Netzhaut, entweder spontan oder als Folge eines vererbten Gendefekts. In vielen Fällen bemerken die Eltern eines betroffenen Kinds zuerst ein weißes Aufleuchten der Pupille unter bestimmten Lichtverhältnissen. Auch durch eine plötzliche Schielstellung oder wiederholte Entzündungen des Auges können die Eltern auf die Erkrankung aufmerksam werden. Zur Diagnose eines Retinoblastoms werden eine augenärztliche Untersuchung und eine Untersuchung mit bildgebenden Verfahren (Ultraschall, Computertomographie, Magnetresonanztomographie) durchgeführt. In den meisten Fällen wird ein Retinoblastom operativ entfernt. Bei kleineren Tumoren können Verfahren wie Bestrahlung, Lasertherapie oder Kälteanwendungen durchgeführt werden, bei denen die Sehkraft des Auges erhalten bleibt. Wird das Retinoblastom in einem frühen Stadium erkannt, kann es in fast 100 Prozent der Fälle vollständig geheilt werden. Weiterlesen: Retinoblastom: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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