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Retinoblastom

Retinoblastom: Diagnose

Stand: 13. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einem Retinoblastom erfolgt die Diagnose in der Regel im ersten Lebensjahr oder beim Kleinkind. Der erste Verdacht auf ein Retinoblastom ergibt sich vor allem durch eine weiß aufleuchtende Pupille. Erkennbar ist der Tumor im Auge durch eine Spiegelung des Augenhintergrunds, die sogenannte Ophthalmoskopie.

Mithilfe von Ultraschalluntersuchung, Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT) kann der Arzt bei der Retinoblastom-Diagnose feststellen, wie weit sich der Tumor im Auge und in die angrenzenden Gewebe ausgedehnt hat.

Meist bleiben die Untersuchungen zur Diagnose nicht allein auf das betroffene Kind beschränkt: Um auszuschließen, dass es sich bei dem Retinoblastom um eine familiäre Form handelt, erfolgt auch eine Untersuchung der Eltern und Geschwister. Hierbei kommen Blutanalysen zum Einsatz, über die sich feststellen lässt, ob für das Retinoblastom ein vererbbarer Gendefekt vorliegt.

Weiterlesen: Retinoblastom: Therapie

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