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Restless-Legs-Syndrom (RLS, unruhige Beine)

Restless-Legs-Syndrom (RLS, unruhige Beine): Definition

Stand: 5. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS, unruhige Beine) ist eine neurologische Erkrankung, die durch einen unbändigen Bewegungsdrang der Beine, seltener der Arme, gekennzeichnet ist. Dieser wird durch unangenehme, oft quälende Missempfindungen hervorgerufen oder von ihnen begleitet. Die Beschwerden treten ausschließlich in Ruhesituationen auf, bevorzugt am Abend oder nachts.

Historisches

Thomas Willis beschrieb bereits 1685 erstmals die Symptome des Restlegs-Legs-Syndroms, aber erst 1945 wurde es als eigenständiges Krankheitsbild von Karl Axel Ekbom in die Literatur eingeführt. Das Restless-Legs-Syndrom ("unruhige Beine") wird auch mit dem lateinischen Namen Anxietas tibiarum bezeichnet.

Häufigkeit

Etwa drei bis zehn Prozent der Bevölkerung leiden unter dem Restless-Legs-Syndrom. Es gehört damit zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Die Beschwerden sind aber nur bei einem bis zwei Prozent so stark, dass sie behandelt werden müssen. Frauen sind häufiger von RLS betroffen als Männer.

Weiterlesen: Restless-Legs-Syndrom (RLS, unruhige Beine): Ursachen

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