Renale Anämie: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. Juli 2015)

Eine renale Anämie (nierenbedingte Blutarmut) löst dieselben Symptome aus wie eine Anämie mit anderer Ursache. Zusätzlich liegen typischerweise Anzeichen der zugrundeliegenden Niereninsuffizienz vor.

Je nach Schweregrad der Blutarmut hat die renale Anämie selbst unterschiedliche Folgen: Erstes Anzeichen für die mangelhafte Sauerstoffversorgung des Körpers ist oft ein Leistungsabfall – die Betroffenen ermüden rasch und verspüren eine Schwäche sowie Atemnot. Ist die Blutarmut nur leicht ausgeprägt, kann es sein, dass diese Symptome erst bei körperlicher Belastung auftreten – in Ruhe sind die Betroffenen dann beschwerdefrei. Eine stark ausgeprägte renale Anämie löst diese Symptome auch in Ruhe aus.

Die renale Anämie verursacht als weitere Symptome eine blasse Haut und in manchen Fällen auch eine erhöhte Herzfrequenz (da der Körper versucht, die mangelnde Sauerstoffversorgung des Organismus durch einen schnelleren Blutfluss auszugleichen). Die bei Blutarmut typische Blässe ist – vor allem bei dunkler Hautfarbe – besonders gut an den Schleimhäuten (Mundschleimhaut, Unterlid) sichtbar.

Auch die für die renale Anämie verantwortliche Niereninsuffizienz kann Symptome auf der Haut hervorrufen: Durch die gelben Harnfarbstoffe (Urochromen), die sich bei chronischem Nierenversagen in der Haut ablagern können, hat die Haut zusammen mit der Blässe manchmal eine typische Milchkaffeefarbe. Des Weiteren können bei Menschen mit einer nierenbedingten Blutarmut beispielsweise folgende Symptome der Nierenschädigung auftreten:


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