Renale Anämie: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. Juli 2015)

Bei Verdacht auf eine renale Anämie (nierenbedingte Blutarmut) bietet sich zur Diagnose ein sogenanntes Blutbild an: Die Laborwerte geben dem Arzt einen Überblick über die Anzahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten, ihren Gehalt an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) und den Anteil der Blutzellen am Gesamtblut (Hämatokrit). Wenn eine renale Anämie besteht, ist die Anzahl an Erytrhrozyten bei normalem Hämoglobingehalt pro rotem Blutkörperchen verringert. Dies drückt sich auch in einem verminderten Anteil der Blutzellen am Gesamtblut aus. Ein Verdacht auf eine renale Anämie ergibt sich, wenn bei Niereninsuffizienz (Nierenversagen) Symptome einer Blutarmut vorliegen.

Wenn eine Anämie bei Niereninsuffizienz besteht, ist es für die nachfolgende Behandlung wichtig abzuklären, ob es sich wirklich um eine renale Anämie handelt, das heißt die Ursache der Blutarmut tatsächlich in der Niereninsuffizienz liegt. Daher achtet der Arzt bei der Diagnose darauf, folgende andere mögliche Ursachen für eine Blutarmut auszuschließen (Ausschlussdiagnose):


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