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Regelschmerzen (Dysmenorrhö): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Januar 2016)

Bei den meisten Frauen bessern sich die Beschwerden der primären Regelschmerzen (primäre Dysmenorrhö) im Verlauf des Lebens von allein. Vorübergehend können schmerzstillende und krampflösende Mittel helfen. Manche Frauen sind jedoch durch starke Regelschmerzen erheblich in ihrem Alltag eingeschränkt und können während der Menstruation kaum das Haus verlassen.

Bei sekundären Regelschmerzen (sekundäre Dysmenorrhö) hängt der Verlauf von der ursächlichen Erkrankung ab und kann daher variieren. Wird die Grunderkrankung erfolgreich behandelt, gehen die Menstruationsbeschwerden jedoch normalerweise zurück.

Vorbeugen

Regelschmerzen (Dysmenorrhö) können Sie nur bedingt vorbeugen. Achten Sie auf eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung, da dies den Verlauf von Menstruationsbeschwerden positiv beeinflussen kann.

Auch Hormone wie die Antibabypille können primäre Regelschmerzen oftmals reduzieren, da sie den Eisprung unterdrücken. Dadurch werden in der Gebärmutterschleimhaut weniger Prostaglandine produziert – die Botenstoffe, die dafür sorgen, dass sich die Gebärmuttermuskulatur während der Menstruation verstärkt zusammenzieht. Wenn andere Frauen in Ihrer Familie unter Dysmenorrhö leiden, Sie selbst auch schon davon betroffen waren und Sie außerdem derzeit keinen Kinderwunsch haben, sollten Sie diese Möglichkeit mit Ihrem Frauenarzt besprechen.



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