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Regelschmerzen (Dysmenorrhö)ForumGynäkologie
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Regelschmerzen (Dysmenorrhö)Regelschmerzen (Dysmenorrhö): SymptomeStand: 31. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Primäre und sekundäre Regelschmerzen rufen jeweils unterschiedliche Symptome hervor. Primäre Regelschmerzen (primäre Dysmenorrhö)Regelschmerzen ohne krankhafte Ursache (primäre Dysmenorrhö) verursachen typische Symptome wie ziehende, kolikartige Unterleibs- und Rückenschmerzen, weil sich die Gebärmuttermuskulatur verstärkt zusammenzieht. Im Gegensatz zu den Kontraktionen einer normalen Menstruation können sie mehrere Minuten andauern und häufiger sowie unregelmäßig auftreten. Dadurch entsteht ein Druck, der oftmals den des Blutflusses übersteigt. Das Gewebe wird dadurch weniger durchblutet und erhält weniger Sauerstoff. In der Folge reichern sich Stoffwechselprodukte an, die Schmerzrezeptoren aktivieren und die Regelschmerzen verursachen. Zusätzlich wirken Prostaglandine – Gewebshormone, die für das Zusammenziehen der Gebärmutter verantwortlich sind – außerdem an anderen Organen wie den Bronchien, dem Magen-Darm-Trakt und an der Gefäßmuskulatur. Dadurch können bei Regelschmerzen typische begleitende Symptome entstehen, vor allem Durchfall und Übelkeit. Primäre Regelschmerzen treten nur in Zyklen auf, in denen ein Eisprung stattfindet. Die krampfartigen Schmerzen beginnen kurz vor oder mit Einsetzen der Blutung und halten über 12 bis 72 Stunden an. Die Unterleibskrämpfe variieren in ihrer Intensität. Außerdem treten bei Regelschmerzen häufig Symptome wie Kopfschmerzen, Unwohlsein, Durchfall oder Müdigkeit auf. Die Leistungsfähigkeit sinkt insgesamt. In einigen Fällen sind die Beschwerden so stark, dass betroffene Frauen in ihrem Alltag erheblich eingeschränkt sind, zum Beispiel nicht zur Arbeit gehen können. Sekundären Regelschmerzen (sekundäre Dysmenorrhö)Bei den sekundären Regelschmerzen (sekundäre Dysmenorrhö) können ähnliche Symptome wie bei primären Regelschmerzen auftreten, je nach Grunderkrankung sind diese jedoch variabel. Häufig berichten betroffene Frauen zusätzlich über sehr starke und lang anhaltende Regelblutungen (z.B. bei Myomen oder Endometriose). Regelschmerzen werden je nach Schweregrad und Art der Einschränkungen eingeteilt:
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