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Refluxkrankheit (GERD)

Refluxkrankheit (GERD): Verlauf

Stand: 25. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) zeigt unbehandelt meist einen gleichbleibenden Verlauf: Bei über 95 Prozent der Betroffenen nimmt ihr Ausmaß über viele Jahre nicht zu.

Meistens hat die Refluxkrankheit eine günstige Prognose: Bei schätzungsweise 60 Prozent der von Refluxsymptomen Betroffenen liegt die nicht-erosive Form der Refluxkrankheit (Non-Erosive Reflux Disease = NERD) vor, die ohne Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis) verläuft. Das Wohlbefinden ist allerdings durch die Refluxbeschwerden häufig stark gestört – unabhängig davon, wie stark die Symptome sind. Die Lebensqualität der Betroffenen ist somit erheblich gemindert. Solche belastenden Phasen können sich mit Phasen völliger Beschwerdefreiheit abwechseln. Unbehandelt verschwinden die Symptome der Refluxkrankheit sehr selten völlig und dauerhaft.

Wer seine Ernährung gezielt umstellt und die Refluxkrankheit vorübergehend medikamentös behandelt, kann im weiteren Verlauf die Entstehung einer dauerhaften Speiseröhrenentzündung mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindern.

Eine gastroösophageale Refluxkrankheit mit Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis) – also eine Refluxösophagitis oder Erosive Reflux Disease (ERD) – erfordert oft eine langwierige Behandlung. Je stärker die Schleimhaut geschädigt ist, desto geringer sind die Erfolgsaussichten einer medikamentösen oder chirurgischen Therapie.

Weiterlesen: Refluxkrankheit (GERD): Verlauf – Komplikationen

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