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Refluxkrankheit (GERD)

Refluxkrankheit (GERD): Diagnose

Stand: 25. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Verdacht auf eine gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) erfolgt die Diagnose in erster Linie anhand des Hauptsymptoms: Wenn Sodbrennen bei den Betroffenen als Symptom überwiegt, liegt mit einer Wahrscheinlichkeit von über 75 Prozent eine Refluxkrankheit vor. In diesem Fall kann eine Spiegelung (Endoskopie) der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms zum Einsatz kommen (Ösophago-Gastro-Duodendoskopie), um festzustellen, ob und in welchem Ausmaß die Schleimhaut entzündet ist.

Die Diagnose der Refluxkrankheit lässt sich mit einer 24-Stunden-pH-Metrie sichern. Diese ermöglicht es, den Säuregehalt (pH-Wert) der unteren Speiseröhre 24 Stunden lang ständig zu messen. Mit dieser Untersuchung ist am besten nachweisbar, ob und wie viel Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Das Verfahren kommt bereits bei Verdacht auf eine leichte gastroösophageale Refluxkrankheit zum Einsatz.

Ist aus medizinischen Gründen keine Speiseröhrenspiegelung möglich, ist mithilfe der Ultraschalluntersuchung (Sonographie) feststellbar, ob die gastroösophageale Refluxkrankheit zu einer entzündlichen Veränderung der Speiseröhre geführt hat. Bei fortgeschrittener Erkrankung lassen sich Geschwüre und Verengungen durch die Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel diagnostizieren.

Weiterlesen: Refluxkrankheit (GERD): Therapie

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