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Refluxkrankheit (GERD)
Refluxkrankheit (GERD)Refluxkrankheit (GERD): DefinitionStand: 25. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Eine gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) liegt per Definition vor, wenn ein krankhaft gesteigerter Rückfluss (Reflux; lateinisch refluere = zurückfließen) von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre stattfindet, der ein Risiko für organische Komplikationen darstellt und/oder die Lebensqualität der Betroffenen deutlich mindert. Der gelegentliche Rückfluss von Magensaft, der besonders tagsüber auftritt, ist eine normale Erscheinung. Erst ein häufiger Rückfluss vor allem im Liegen, bei dem der Mageninhalt über längere Zeit mit der Schleimhaut in Kontakt kommt, verursacht Beschwerden. Vor allem die im Magensaft enthaltene Salzsäure kann die Schleimhaut schädigen. Die Refluxkrankheit kann verschiedene Formen annehmen:
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