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Reaktive ArthritisReaktive Arthritis(Stand: 30. Juni 2009) Die reaktive Arthritis (früher: Reiter-Syndrom) ist eine Erkrankung, bei der es neben Gelenkentzündungen (Arthritis) zu einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis) des Auges und einer Harnröhrenentzündung (Urethritis) kommt. Als weitere Symptome der reaktiven Arthritis treten Fieber und Hautveränderungen auf. Der Ausbruch der reaktiven Arthritis folgt auf bestimmte bakterielle Infektionen des Darms oder seltener der Harnwege und weist eine genetische Komponente auf. Besonders häufig sind Menschen mit einem bestimmten genetisch festgelegten Bereich, der Vorgänge der körpereigenen Abwehr (Immunsystem) reguliert (Histokompatibilitäts-Antigen HLA-B27), von der reaktiven Arthritis betroffen. Außerdem erkranken vorwiegend junge Männer. Die Diagnose kann meist schon aufgrund des typischen Beschwerdebilds gestellt werden. Als Therapie werden entzündungshemmende Medikamente gegeben sowie Maßnahmen der physikalischen Therapie durchgeführt. In 30 Prozent der Fälle verläuft die reaktive Arthritis chronisch. Weiterlesen: Reaktive Arthritis: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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