Reaktive Arthritis, Reiter-Syndrom: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (17. Februar 2017)

Bisher gibt es keine Möglichkeit, mit der man einer reaktiven Arthritis oder deren Sonderform, dem Reiter-Syndrom, im eigentlichen Sinne vorbeugen kann. Sie können jedoch indirekt das Erkrankungsrisiko senken, indem Sie versuchen, sich vor bakteriellen Infektionen des Darms, der Harnwege und der Geschlechtsorgane zu schützen. Denn solche Infekte sind die Voraussetzung für die schmerzhaften Gelenkentzündungen und möglichen zusätzlichen Beschwerden an Augen und Haut.

Darminfekten (z.B. mit Salmonellen, Yersinien oder Shigellen) können Sie vorbeugen, indem Sie im Haushalt die nötige Toilettenhygiene einhalten und sich nach dem Toilettengang die Hände waschen. Achten Sie beim Kochen immer auf saubere Hände sowie auf saubere Küchenutensilien. Insbesondere rohes Fleisch, rohe Eier sowie ungewaschenes Obst bergen ein Risiko für Darminfektionen. Auch vor dem Essen sollte Händewaschen selbstverständlich sein.

Vor Geschlechtskrankheiten wie einer Chlamydien-Infektion oder einer Gonorrhoe können Sie sich mit Kondomen schützen.


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