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Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
Forum Krebserkrankungen
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Stand: 20. Februar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Gegen Rachenkrebs (Pharynxkarzinom) im unteren Abschnitt des Rachenraums (= Hypopharynx) kommt zur Therapie nach Möglichkeit ein Verfahren zum Einsatz, welches das Hypopharynxkarzinom vollständig entfernt und gleichzeitig den Erhalt der Sprechfunktion sicherstellt. Da der untere Teil des Rachenraums aber unmittelbar hinter dem Kehlkopf liegt, kann dieser bei Operationen nicht immer erhalten bleiben. Kleinere Karzinome im Hypopharynx entfernt man häufiger operativ. Dagegen kommt bei einem größeren Karzinom und bei Tochtergeschwulsten (Metastasen) in den Lymphknoten eine Operation mit nachfolgender Bestrahlung oder auch eine Strahlentherapie zusammen mit einer Chemotherapie zum Einsatz.
Ein ausgedehnter, metastasierender (d.h. Tochtergeschwulste bildender) Rachenkrebs (Pharynxkarzinom) erfordert eine umfassendere Therapie: Gegen solch fortgeschrittene Rachentumoren kommt ein gängiges Verfahren bei der Operation zum Einsatz, das man als Neck Dissection bezeichnet. Dabei entfernt der Operateur sowohl den Rachentumor als auch die Halslymphknoten – und unter Umständen weitere Strukturen im Hals in unterschiedlichem Ausmaß:
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