Rachenentzündung (Pharyngitis): Diagnose

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (07. März 2016)

Bei Verdacht auf eine Rachenentzündung (Pharyngitis) untersucht der Arzt den Rachenraum. In Verbindung mit den beschriebenen Beschwerden erhält der Arzt so meist bereits genügend Hinweise darauf, ob es sich um eine akute oder eine chronische Rachenentzündung handelt. Je nachdem können weitere Untersuchungen sinnvoll sein.

Akute Rachenentzündung (akute Pharyngitis)

Liegt eine akute Rachenentzündung (akute Pharyngitis) vor, stellt der Arzt bei der Untersuchung des Rachenraums in der Regel eine gerötete Rachenwand mit Belägen fest. Besteht der Verdacht, dass Bakterien die akute Rachenentzündung verursacht haben, kann zur Sicherung der Diagnose ein Schnelltest auf A-Streptokokken erfolgen. Mithilfe eines Rachenabstrichs kann außerdem eine Bakterienkultur zur genauen Erregerbestimmung angelegt werden.

Chronische Rachenentzündung (chronische Pharyngitis)

Liegt eine chronische Rachenentzündung (chronische Pharyngitis) vorliegt, kann der Arzt mithilfe einer Spiegeluntersuchung feststellen, um welche Form der chronischen Rachenentzündung es sich handelt. In der Regel gibt jedoch schon die Krankengeschichte des Betroffenen Aufschluss über die Art der chronischen Rachenentzündung. Um festzustellen, ob eventuell eine behinderte Nasenatmung die chronische Rachenentzündung verursacht, untersucht der Arzt meist auch die Nase.

Um sicherzugehen, dass es sich um eine chronische Rachenentzündung handelt, sollte der Arzt zudem andere Erkrankungen mit einem ähnlichen Beschwerdebild ausschließen, wie zum Beispiel:


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