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Quetschwunden

Quetschwunden: Definition

Stand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine Quetschwunde entsteht dadurch, dass Weichteilgewebe so fest zusammengedrückt, dass Blutgefäße platzen und zerreißen und Blut in das umgebende Gewebe austritt. Dardurch entwickeln sich schmerzhafte Blutergüsse (Hämatome).

Zusätzlich können bei Quetschwunden Muskulatur, Nerven, Bänder oder Sehnen schädigt sein. Vor allem bei sehr großer Gewalteinwirkung reißt die Haut auf. Quetschwunden weisen unregelmäßige und oftmals zerfetzte, blutunterlaufenen Wundränder auf, was die Behandlung erschwert und die spätere Heilungsphase verlängert. Bei offenen Quetschwunden ist die Infektionsgefahr hoch, da Erreger wie Bakterien in das Gewebe eindringen können. Sind zusätzlich noch größere Gewebeanteile zerstört und von der Blutversorgung abgeschnitten, ist das Infektionsrisiko noch größer.

Weiterlesen: Quetschwunden: Ursachen

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