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Stand: 9. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann sehr lange anhalten. Sie nimmt häufig einen chronischen Verlauf, bei dem die Beschwerden Jahrzehnte oder auch lebenslang bestehen bleiben.
Viele traumatisierte Menschen suchen keine professionelle Hilfe auf – aus Angst, mit dem Erlebten erneut konfrontiert zu werden. Therapeutische Unterstützung ist jedoch besonders wichtig, um das Trauma Schritt für Schritt verarbeiten zu können.
Im Verlauf einer PTBS kommt es häufig zu Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, da die Betroffenen versuchen, das Erlebte zu verdrängen. Viele Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden an Depressionen, die auch mit Selbstmordgedanken bis hin zum Suizid verbunden sein können. Auch Angststörungen können auftreten.
Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist Folge eines einschneidenden Erlebnisses – daher können Sie ihr nicht vorbeugen. Zwar gibt es einige Risikofaktoren wie zum Beispiel eine niedrige Belastbarkeit, jedoch können auch psychisch sehr stabile Menschen erkranken, wenn sie eine traumatische Erfahrung gemacht haben.
Viele Menschen scheuen sich, nach einem Trauma professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Je früher dies jedoch geschieht, desto höher ist auch die Chance, dass man das Erlebte bewältigen kann.
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