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Stand: 26. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Alkoholismus (Alkoholabhängigkeit) bleibt nicht ohne Folgen. Aber nicht nur bei einer Alkoholabhängigkeit kommt es zu gesundheitlichen Schäden, sondern auch, wenn man regelmäßig höhere Mengen konsumiert.
Wie viel Alkohol ohne Bedenken konsumiert werden kann, ist individuell verschieden. Jeder Mensch reagiert anders auf alkoholische Getränke. Als grobe Richtlinie gilt:
Um eine Gewöhnung zu vermeiden, ist es außerdem sinnvoll, an mindestens zwei bis drei Tagen in der Woche ganz auf Alkohol zu verzichten.
Mögliche Folgen übermäßigen Alkoholkonsums sind beispielsweise:
Als Langzeitfolge von hohem Alkoholkonsum oder Alkoholismus kann es zu negativen Veränderungen in der Persönlichkeitsstruktur kommen. Personen, die alkoholkrank sind, sind häufig aggressiv, reizbar, unzuverlässig, grundlos eifersüchtig und depressiv.
Alkoholismus (Alkoholabhängigkeit) kann man nicht sicher vorbeugen. Je früher eine Person mit dem Trinken anfängt, desto größer ist die Gefahr, in eine Alkoholabhängigkeit zu geraten.
Daher sollten Eltern vorbeugen: Wer das Selbstwertgefühl seines Kinds stärkt, senkt sein Risiko für Alkoholismus. Auch wenn ein Kind beziehungsweise Jugendlicher in der Regel nicht auf Belehrungen hören mag – vermitteln Sie ihm, welche Wirkung Alkohol auf den Körper hat und warum es besser ist, möglichst keinen beziehungsweise nur wenig Alkohol zu sich zu nehmen. Nicht zuletzt können die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie selbst verantwortungsvoll mit Alkohol umgehen.
Generell gilt: Fallen Kinder oder Jugendliche durch Alkoholkonsum auf, sollte man immer fachlichen Rat hinzuziehen!
Auch als Erwachsener kann man dafür sorgen, einer Alkoholabhängigkeit vorzubeugen. Personen mit einem erhöhten Risiko für Alkoholismus – etwa Menschen, deren Eltern Alkoholiker sind – sollten besonders auf ihren Alkoholkonsum achten. Empfohlen wird jedem, der regelmäßig Alkohol zu sich nimmt, einmal pro Jahr für einige Wochen abstinent zu leben.
Und wer bereits den Verdacht hat, möglicherweise unter Alkoholismus zu leiden, sollte vorbeugen und nicht zögern, möglichst bald den Arzt seines Vertrauens aufzusuchen. Auch Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen können eine erste Anlaufstelle sein. Oft ist es schon eine Erleichterung, diesen ersten wichtigen Schritt gemacht zu haben. Wenn man es nicht direkt zum Fachmann schafft, kann zunächst das Gespräch mit einem Freund oder Familienmitglied hilfreich sein, um dann mit Unterstützung der nahestehenden Person Hilfe zu holen. Viele Alkoholiker schaffen es, nach einem Entzug ihr Leben lang abstinent zu bleiben – und somit ein gesünderes Leben zu führen!
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