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Stand: 11. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Von Selbstmord (Suizid) spricht man, wenn sich eine Person gezielt und mit bewusster Absicht das Leben nimmt. Einem Suizid (lat. sui caedere = sich töten) geht in der Regel der Wunsch voraus, dem eigenen Dasein ein Ende zu setzen. Personen mit Selbstmordgedanken sehnen sich nach Ruhe oder möchten einer belastenden Situation entkommen. Sie glauben, dass es keinen anderen Ausweg als den Suizid für sie gibt. Diese Absicht zum Selbstmord, die mit entsprechenden Phantasien einhergeht, bezeichnet man auch als Suizidalität oder Suizidgefährdung.
Die meisten Selbstmordversuche machen Jugendliche und junge Erwachsene durch – Frauen häufiger als Männer. Den tatsächlichen Selbstmord begehen jedoch wesentlich mehr Männer. Dies mag zum Teil auch daran liegen, dass Männer bei einem Suizidversuch eher zu "härteren" Mitteln greifen.
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