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Stand: 31. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Beim Borderline-Syndrom kann der Verlauf sehr unterschiedlich sein. Mit fortschreitendem Alter nimmt die Intensität der Störung meist ab, sodass viele Betroffene im Erwachsenenalter sowohl im privaten wie im beruflichen Bereich psychisch stabiler sind.
Das Borderline-Syndrom nimmt oft einen chronischen Verlauf. Neben anhaltender Instabilität in verschiedenen Bereichen verlieren Betroffene mit Borderline-Persönlichkeitsstörung häufig phasenweise vollkommen die Kontrolle über ihre Gefühle. Beim Borderline-Syndrom hängt der Verlauf stark von einer angemessenen Therapie ab. Da die Borderline-Persönlichkeitsstörung durch vielfältige Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen und selbstschädigendes Verhalten gekennzeichnet ist, ist die Behandlung oft schwierig. So wechseln Betroffene mit Borderline-Syndrom zum Beispiel häufig den Therapeuten.
Typische Verhaltensweisen bei einer Borderline-Störung sind häufig bei den Betroffenen schon in der Kindheit und Jugend zu beobachten. Die Diagnose sollte aber nicht vor dem 14. Lebensjahr gestellt werden, da bis dahin die Persönlichkeit eines Menschen noch starken Entwicklungen unterliegt.
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