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Stand: 11. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Zwangsstörung sind zur Therapie sowohl Medikamente als auch eine Psychotherapie geeignet: Durch die Kombination beider Behandlungsmethoden gelingt es meist, erfolgreich gegen Zwangsstörungen vorzugehen – das heißt: den Leidensdruck deutlich zu vermindern sowie die Kontrolle und Bewältigung der Beschwerden zu verbessern.
Die gegen eine Zwangsstörung eingesetzte medikamentöse Therapie zielt darauf ab, die gestörten Hirnfunktionen positiv zu beeinflussen. Dazu kommen Medikamente zum Einsatz, welche die Wiederaufnahme des an der Impulskontrolle beteiligten Botenstoffs Serotonin hemmen, aber auch Mittel, mit denen man üblicherweise Depressionen behandelt und die sich ebenfalls auf den Serotoninhaushalt auswirken. Erst nach einem Zeitraum von etwa zehn Wochen zeigt sich, ob die Therapie der Zwangsstörung anschlägt: Die Behandlung gilt dann als erfolgreich, wenn Sie sich subjektiv fähig fühlen, die Symptome Ihrer Zwangsstörung zu kontrollieren.
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