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Stand: 27. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Angststörungen im Allgemeinen, sowie bei der Dentalphobie ("Zahnarztangst") im Speziellen, hängt der Verlauf stark von der Art und dem Ausmaß der Angst vorm Zahnarzt ab – aber auch die entsprechend gewählte Behandlung beeinflusst den Verlauf der übersteigerten Angst. Eine Dentalphobie kann über Jahre bestehen, dabei aber in ihrer Intensität schwanken.
Manchmal sind mit dieser Störung depressive Symptome verbunden, die bis zu Selbstmordgedanken führen können. Es ist wichtig, frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich mit seiner Angst auseinanderzusetzen.
Der Dentalphobie (Angst vorm Zahnarzt bzw. "Zahnarztangst") kann man nicht wirklich vorbeugen. Wenn Sie unter einer Dentalphobie leiden, sollte sich mit ihr auseinandersetzen. Suchen Sie sich dazu Unterstützung und Hilfe bei einem Arzt und/oder Therapeuten. So können Sie gemeinsam versuchen, die Angst zu reduzieren, damit Sie in Zukunft der Angst – und nötigen Zahnbehandlungen – nicht länger aus dem Weg gehen müssen.
Damit bei Kindern eine Dentalphobie gar nicht erst entsteht, ist es wichtig, dass Eltern sie frühzeitig in einer ruhigen Atmosphäre spielerisch an Zahnbehandlungen heranzuführen. Dadurch lässt sich einer Dentalphobie bei Kindern begrenzt vorbeugen.
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