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Stand: 27. Juli 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Anders als bei einer Massenpanik oder bei Panik aufgrund eines bedrohlichen Ereignisses kann Panik auch im Zusammenhang mit einer Erkrankung auftreten, insbesondere bei einer Panikstörung.
Panikattacken treten häufig auch als Symptom anderer psychischer Erkrankungen auf, so zum Beispiel bei:
Auch nach Drogeneinnahme können Panikattacken entstehen (sog. Horrortrips). Ebenso können körperliche Erkrankungen oder die Einnahme von Medikamenten zu Panik führen.
Bei einer Panikstörung treten wiederholt unerwartete Panikattacken auf. Dabei erlebt die Person wie aus heiterem Himmel eine intensive Angst. Innerhalb weniger Minuten steigert sich die Angst zu einem Höhepunkt.
Viele Betroffene empfinden starke Todesangst, obwohl es keinen objektiven Grund dafür gibt. Häufig haben sie Angst vor der nächsten Attacke und ziehen sich immer mehr zurück.
Eine einzelne Panikattacke kann einige Minuten bis zu einigen Stunden andauern – meist vergehen aber 10 bis 30 Minuten, bis die Attacke vorüber ist.
Je früher Personen mit einer Angsterkrankung wie der Panikstörung eine angemessene Therapie bekommen, desto größer ist auch die Chance auf Heilung. Besonders geeignet für die Behandlung ist unter anderem die kognitive Verhaltenstherapie, aber auch Entspannungsverfahren wie das autogene Training. Oft kommen zusätzlich Medikamente zum Einsatz.
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