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Stand: 14. September 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Einer Angststörung kann man nicht vorbeugen. Wichtig ist es aber, dass Sie schon frühzeitig reagieren, wenn Sie erste Anzeichen feststellen. Sollten Sie bemerken, dass Sie aus Angst bestimmte Situationen oder Objekte meiden, obwohl diese an sich nicht gefährlich sind, ist es beispielsweise ratsam, dass Sie sich bewusst erneut dort hinbegeben. Somit können Sie erkennen, dass es keinen Grund für die Angst gibt. Zögern Sie nicht, einen Arzt oder Psychologen aufzusuchen, wenn Sie merken, dass Sie die Situation nicht oder nur schwer allein bewältigen können!
Je früher man den Teufelskreis von Angst und Vermeidungsverhalten unterbricht, desto eher kann man verhindern, dass die Angststörung chronisch wird. Insbesondere wenn die Angstsymptomatik schon länger besteht, ist es sinnvoll, dass Sie professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen: Je länger das Problem besteht, desto mehr Überwindung kostet es, sich seinen Ängsten zu stellen.
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