Prothrombin-Mutation (Faktor-II-Mutation) : Verlauf & Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (03. Juni 2016)

Da das Blut bei einer Prothrombin-Mutation (Faktor-II-Mutation) schneller gerinnt, ist es wichtig, dass die Erkrankung frühzeitig erkannt wird und Betroffene gegebenenfalls Gerinnungshemmer einnehmen. Eine frühzeitige Therapie der Prothrombin-Mutation kann im Verlauf lebensbedrohliche Komplikationen wie den Verschluss einer Lungenvene (Lungenembolien) oder einer Hirnvene (Schlaganfälle) verhindern.

Für betroffene Frauen ist es empfehlenswert, sich in Fragen der Verhütung mit ihrem Frauenarzt zu beraten. Denn die Einnahme der "Pille" (orale Kontrazeptiva) erhöht das Risiko einer Thrombose zusätzlich.

Daneben ist es allgemein wichtig, sich viel zu bewegen und Übergewicht zu vermeiden – und Raucher sollten möglichst das Rauchen aufgeben. So lässt sich das Risiko einer Thrombose verringern!

Vorbeugen

Einer Prothrombin-Mutation können Sie nicht vorbeugen, denn es handelt sich um eine Erbkrankheit.

Mit einer geeigneten Therapie können Sie aber die Wahrscheinlichkeit schwerwiegender Folgen einer Prothrombin-Mutation verringern: Denn der Gendefekt verstärkt die Blutgerinnung und steigert dadurch das Risiko, Blutgerinnsel in den Gefäßen (Thrombosen) zu entwickeln. Diese Gefahr lässt sich etwa durch die Einnahme gerinnungshemmender Medikamente, wirksam vermindern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt!


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst