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Prothrombin-Mutation (Faktor-II-Mutation)
Prothrombin-Mutation (Faktor-II-Mutation)HäufigkeitStand: 23. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Prothrombin-Mutation (Faktor-II-Mutation) kommt häufig vor: Schätzungen zufolge tragen in Deutschland etwa 2 von 100 Menschen eine solche Veränderung im Erbgut. Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Bei Menschen, die wegen eines Blutgerinnsels in einer Vene (venöse Thrombose) oder eines plötzlichen Verschlusses eines Blutgefäßes (Embolie) in Behandlung sind, liegt bei 6 bis 18 Prozent eine Prothrombin-Mutation vor. Menschen mit einer Prothrombin-Mutation haben ein dreifach erhöhtes Risiko für Thrombosen. Das Thromboserisiko steigt, wenn weitere Risikofaktoren für eine Blutgerinnselbildung vorliegen (z.B. während einer Schwangerschaft, bei Rauchern oder durch die Einnahme einer Antibabypille). Weiterlesen: Prothrombin-Mutation (Faktor-II-Mutation) : Ursachen Das könnte Sie auch interessieren
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