Startseite > Krankheiten > Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) > Verlauf
Forenexperte: Dr. Thomas Kreutzig
Forum Männergesundheit
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Stand: 24. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) ist zwar eine gutartige Gewebewucherung in der Prostata, kann aber in ihrem Verlauf dennoch Beschwerden auslösen (sog. benignes Prostatasyndrom). In ungefähr einem Fünftel aller Fälle macht die gutartige Prostatavergrößerung sofort oder nach längerer medikamentöser Behandlung eine Operation notwendig. Die Prognose ist überwiegend günstig: Nach einer sachgerechten operativen Verkleinerung der Prostata durch die am meisten angewendete Methode (sog. transurethrale Resektion der Prostata, TUR-P) ist auch nach zehn Jahren nur bei 10 bis 15 Prozent der behandelten Männer ein erneuter chirurgischer Eingriff notwendig. Mithilfe der meisten Verfahren zur Lasertherapie lässt sich die durch die gutartige Vergrößerung der Prostata bedingte Hemmung beim Wasserlassen (Obstruktion) bei Weitem nicht so wirksam und dauerhaft beseitigen wie durch die Operation, sodass häufigere Eingriffe (alle ein bis drei Jahre) erforderlich sein können. Nur die Laserresektion (bzw. Holmium-Laser-Enukleation, HoLEP) scheint ähnlich wirksame und anhaltende Behandlungserfolge zu erzielen wie die TUR-P.
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