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Benigne Prostatahyperplasie (BPH, Prostata­vergrößerung): Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (08. März 2016)

Die Ursachen für die benigne Prostatahyperplasie (BPH, gutartige Prostatavergrößerung) sind bisher nicht genau geklärt. Als mögliche auslösende Faktoren für die Gewebezunahme gelten altersbedingte Veränderungen im männlichen Hormonhaushalt.

Mitverantwortlich für die benigne Prostatahyperplasie ist vermutlich das Stoffwechselzwischenprodukt Dihydrotestosteron (DHT), das sich in der Prostata (Vorsteherdrüse) bildet. DHT entsteht mithilfe eines bestimmten Enzyms (5-alpha-Reduktase) aus dem Geschlechtshormon Testosteron. Eine zu hohe Konzentration an DHT führt zu einer krankhaften Vermehrung des Drüsengewebes – und die Prostatavergrößerung ist typischerweise eine Wucherung aus Drüsengewebe, Bindegewebe und Muskelgewebe.

Womöglich entsteht die benigne Prostatahyperplasie auch dadurch, dass das Verhältnis zwischen Östrogen und Testosteron verändert ist: Der Testosteronspiegel beim Mann verringert sich im Laufe des Alters, während der Östrogenspiegel auf gleichem Niveau bleibt. Es entsteht also ein Östrogenübergewicht. Dieses bremst den natürlichen Zelltod von Prostatazellen und ist so für die Prostatavergrößerung mitverantwortlich.

Neben DHT und Testosteron kommen noch zahlreiche andere Wachstumsfaktoren, die den Stoffwechsel innerhalb der Prostata ungünstig beeinflussen, als Ursachen für die benigne Prostatahyperplasie infrage.

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