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Prostataver­größerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH): Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Juli 2014)

Worin die gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) ihre Ursachen hat, ist bisher nicht genau geklärt. Als mögliche Faktoren gelten altersbedingte Veränderungen im männlichen Hormonhaushalt.

Für die Prostatavergrößerung spielt unter den Ursachen vermutlich das in der Prostata (Vorsteherdrüse) gebildete Stoffwechselzwischenprodukt Dihydrotestosteron (DHT) eine Rolle. DHT entsteht mithilfe eines bestimmten Enzyms (5-alpha-Reduktase) aus dem Geschlechtshormon Testosteron. Eine zu hohe Konzentration an DHT führt zu einer krankhaften Vermehrung des Drüsengewebes – und die benigne Prostatahyperplasie ist typischerweise eine Wucherung aus Drüsengewebe, Bindegewebe und Muskelgewebe.

Die Prostatavergrößerung kann ihre Ursachen womöglich auch darin haben, dass das Verhältnis zwischen Östrogen und Testosteron verändert ist: Der Testosteronspiegel beim Mann verringert sich im Laufe des Alters, während der Östrogenspiegel auf einem gleichen Niveau bleibt. Es entsteht also ein Östrogenübergewicht. Dieses bremst den natürlichen Zelltod von Prostatazellen und ist so für die benigne Prostatahyperplasie mitverantwortlich.

Neben DHT und Testosteron kommen noch zahlreiche andere Wachstumsfaktoren, die den Stoffwechsel innerhalb der Prostata ungünstig beeinflussen, für die Prostatavergrößerung als Ursachen infrage.






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