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Prostataver­größerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH): Lasertherapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. August 2012)

Wenn Medikamente gegen eine gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) nicht zur Therapie ausreichen, kommt eine Lasertherapie infrage, um die Einengung (Obstruktion) der Harnröhre durch die vergrößerte Prostata zu beheben. Für diese Behandlung stehen verschiedene Laserverfahren zur Verfügung: Dabei zeigt vor allem die Laserresektion (bzw. Holmium-Laser-Enukleation, HoLEP) der Prostata (Resektion = operative Entfernung von Organteilen) wirksame und dauerhafte Behandlungserfolge. Weitere Verfahren sind die interstitielle Laserkoagulation sowie die transurethrale Laserkoagulation und -vaporisation. Die interstitielle Laserkoagulation kann ambulant unter örtlicher Betäubung erfolgen, die anderen Verfahren erfordern eine Regional- oder Vollnarkose.

Bei der Lasertherapie behandelt der Arzt die gutartige Prostatavergrößerung, indem er eine Sonde mit einem speziellen Gerät in die Nähe der Prostata einbringt und das überschüssige Gewebe mit dem Laser verschmort (koaguliert), verdampft (vaporisiert) oder entfernt (reseziert). Manche Verfahren arbeiten mit einem freien Laserstrahl und Abstand zum Gewebe, andere bringen den Laser in direkten Kontakt und bei einigen – wie der interstitiellen Laserkoagulation – führt der Arzt den Laser in das Gewebe ein.

Durch die Entfernung des Gewebes verringern sich die Größe der Prostata, die Verengung der Harnröhre und somit die durch die gutartige Prostatavergrößerung bedingten Symptome. Komplikationen wie eine dauerhafte Inkontinenz oder eine Erektionsstörung treten infolge der Behandlung nur sehr selten auf. Häufiger kann die Lasertherapie dazu führen, dass die Betroffenen ihren Samenerguss verlieren.






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