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Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH)ForumMännergesundheit
Forenexperte: Dr. Thomas Kreutzig
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Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH)Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH): TherapieStand: 24. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Ob eine gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) eine Therapie erfordert, hängt vom Ausmaß der durch die vergrößerte Prostata ausgelösten Symptome ab. Die gutartige Vergrößerung der Prostata beziehungsweise das durch sie ausgelöste benigne Prostatasyndrom lässt sich auf verschiedene Weise erfolgreich behandeln: durch Medikamente, mithilfe einer Operation oder einer Lasertherapie. Dabei stehen für jede Behandlung der Prostatavergrößerung jeweils mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Jede Methode besitzt bestimmte Vorteile und ist für bestimmte Ausprägungen der Prostatavergrößerung jeweils besonders geeignet. Eine medikamentöse Behandlung ist allerdings nur dann geeignet, wenn es nicht wiederholt zu Harnverhalt (Unfähigkeit, die Blase zu entleeren) oder zu Harnwegsinfektionen kommt und wenn weder Blasensteine noch Anzeichen einer beginnenden Niereninsuffizienz feststellbar sind – in den Fällen ist ein Eingriff erforderlich. MedikamenteDie durch eine gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) verursachten Beschwerden lassen sich durch Medikamente lindern. Mit einer Therapie allein durch Medikamente ist es jedoch kaum möglich, die Ursache für die Symptome der Prostatavergrößerung – die Einengung (Obstruktion) der Harnröhre durch die vergrößerte Prostata – zu beheben. Für die medikamentöse Behandlung der benignen Prostatahyperplasie sind verschiedene Wirkstoffgruppen geeignet: Alpha-Rezeptorenblocker wie Alfuzosin, Doxazosin, Tamsulosin und Terazosin blockieren die sogenannten alpha-Rezeptoren der Prostatamuskulatur und entspannen diese dadurch. Auf diese Weise verringern sie den Widerstand am Blasenausgang und verbessern so den durch die gutartige Prostatavergrößerung verringerten Harnstrahl. Doch auch diese Medikamente richten nichts gegen die Prostatavergrößerung selbst aus. Mögliche Nebenwirkungen dieser Wirkstoffe sind Abgeschlagenheit, Schwindel, Kopfschmerzen und Blutdruckstörungen. 5-alpha-Reduktase-Hemmer wie Finasterid lindern nicht nur die durch die benigne Prostatahyperplasie bedingten Symptome, sondern können auch das Prostatagewebe um bis zu 30 Prozent verringern. Als Nebenwirkung der Therapie einer Prostatavergrößerung mit 5-alpha-Reduktase-Hemmern können Erektionsstörungen auftreten. Auch Pflanzenpräparate (Phytotherapeutika) kommen immer wieder zum Einsatz, etwa Extrakte der Sägepalme, Kürbissamen oder Roggenpollen und Phytosterole aus Hypoxis rooperi (eine afrikanische Pflanze), Kiefer und Fichte. Bisher fehlen überzeugende Ergebnisse aus großen Studien, die die Wirksamkeit der Pflanzenpräparate im Vergleich mit Placebo belegen. Alle pflanzlichen Präparate wirken nicht gegen die Prostatavergrößerung selbst, sie haben also keinen Einfluss auf die Größe der Prostata. Weiterlesen: Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH): Therapie – Lasertherapie Das könnte Sie auch interessieren
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