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Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH)ForumMännergesundheit
Forenexperte: Dr. Thomas Kreutzig
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Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH)Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH): DiagnoseStand: 24. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Verdacht auf eine gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) besteht der erste Schritt zur Diagnose darin, die Prostata (Vorsteherdrüse) mit einem Finger vom Mastdarm (Rektum) aus zu ertasten (sog. rektale Untersuchung). Genauere Aussagen über Größe und in gewissem Maße auch über die Struktur der Prostata kann eine Ultraschalluntersuchung bringen. Gleichzeitig ist bei dieser Untersuchung die Menge des Restharns nach vorheriger Entleerung der Blase feststellbar. Dieser liegt bei einem gesunden Mann bei nicht mehr als 20 bis 30 Millilitern. Die gutartige Prostatavergrößerung ist mit einer Einengung der Harnröhre verbunden, weshalb die Betroffenen typischerweise Probleme beim Wasserlassen haben (sog. benignes Prostatasyndrom). Daher ist es für die Diagnose der benignen Prostatahyperplasie wichtig herauszufinden, ob und in welchem Ausmaß eine Behinderung des Urinabflusses vorliegt. Eine wichtige und sehr einfache Methode hierzu ist die sogenannte Uroflowmetrie: Hierbei uriniert man in einen über der Toilette angebrachten Trichter, in dem sich eine kleine Messvorrichtung befindet. Mithilfe der dabei gewonnen Messwerte lässt sich unter anderem das maximale Urinvolumen pro Zeiteinheit bestimmen. Dabei gilt ein maximaler Flow von mehr als 15 Millilitern pro Sekunde als akzeptabel. Geringere Werte können Zeichen einer Harnflussbehinderung sein. Wenn sich die Prostata nachweislich vergrößert hat, ist es bei der Diagnose wichtig, Prostatakrebs auszuschließen, der ähnliche Beschwerden wie die benigne Prostatahyperplasie auslösen kann. Um die gutartige Prostatavergrößerung von einer bösartigen Veränderung abzugrenzen, ist es daher neben der rektalen Tastuntersuchung üblich, den Tumormarker PSA im Blut zu bestimmen. Liegt dieser über einem gewissen Normwert oder steigt er innerhalb eines Jahrs um mehr als 20 Prozent an, könnte ein bösartiger Prozess vorliegen. Es ist ratsam, dies durch eine Gewebeprobe genauer abzuklären: Eine Untersuchung der Zellen (zytologisch) und des Gewebes (histologisch) der Prostata, die sich per Feinnadel- oder Stanzbiopsie innerhalb von Minuten ohne Betäubung über den Mastdarm (Rektum) entnehmen lassen, liefern letzte Sicherheit. Weiterlesen: Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH): Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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