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Forenexperte: Dr. med. Frank Kahmann
Forum Prostatakrebs
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Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Wenn der Prostatakrebs (Prostatakarzinom) nicht (mehr) für Hormone sensibel ist und die Hormontherapie daher keine Wirkung hat, kann eine Chemotherapie eine geeignete Behandlungsmöglichkeit darstellen. Dabei erhält der betroffene Mann Medikamente (Zytostatika), welche das Wachstum und die Vermehrung von Krebszellen hemmen. Eine solche Chemotherapie erfordert eine sehr genau abgestimmte Therapieplanung und -überwachung und fällt damit in das Fachgebiet erfahrener Spezialisten. Trotz aller Sorgfalt lassen sich für die Dauer der Chemotherapie manche Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen nicht immer vermeiden – erfreulicherweise stehen heute aber sehr wirksame Medikamente gegen diese Symptome zur Verfügung (sog. Antiemetika). Eine weitere Nebenwirkung der Chemotherapie ist ein vorübergehender Haarausfall, da die Medikamente die Zellen der Haarwurzeln schädigen.
Bei örtlich begrenztem Prostatakrebs – wenn das Prostatakarzinom also noch keine Tochtergeschwulste gebildet hat – stehen weitere Therapieformen zur Verfügung, deren Wirksamkeit noch nicht bewiesen ist:
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