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Forenexperte: Dr. med. Frank Kahmann
Forum Prostatakrebs
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Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Diese Form der Bestrahlung kommt bei weiter fortgeschrittenem Prostatakrebs (Prostatakarzinom) zum Tragen, bei dem noch keine Metastasen vorhanden sind. Bei der sogenannten HDR-Brachytherapie (HDR = high-dose rate: "hohe Dosis") oder Nachladetechnik (sog. Afterloading) wird eine Bestrahlung von außen mit einer Strahlentherapie von innen kombiniert. In zwei bis vier Sitzungen werden in wöchentlichem Abstand radioaktive Strahler vom Damm her in die Prostata eingebracht. Diese Strahler werden wieder entfernt, wenn sie ihre Strahlung vollständig abgegeben haben.
Die Aussagen darüber, wie häufig unter einer Strahlentherapie bei einem Prostatakarzinom Nebenwirkungen auftreten, sind uneinheitlich. Grundsätzlich können akute Beschwerden und Langzeitfolgen auftreten. Zu den akuten Nebenwirkungen während einer Strahlentherapie bei Prostatakrebs gehören Darmprobleme (z.B. Durchfall) und Blasenbeschwerden (z.B. erhöhter Harndrang, Harnwegsentzündungen).
Mögliche Spätfolgen der Bestrahlung sind:
Welche Nebenwirkungen auftreten, hängt unter anderem von der Art und Dauer der gewählten Bestrahlung ab.
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