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Prostatakrebs (Prostatakarzinom)Prostatakrebs (Prostatakarzinom)ForumProstatakrebs
Forenexperte: Dr. med. Frank Kahmann
Forum Prostatakrebs
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren Gewebeentnahme (Biopsie)(Stand: 6. März 2009) Wird sich bei Verdacht auf Prostatakrebs für eine Biopsie entschieden, spielt der so genannte transrektale Ultraschall (bedeutet: „durch den Mastdarm“) eine große Rolle. Er hilft dem Untersucher, exakt die Bezirke in der Prostata aufzufinden, aus denen Gewebe entnommen werden soll. Mit einer feinen Nadel werden in der Regel sechs bis zehn Proben aus der Außenzone der Prostata entnommen und anschließend mikroskopisch untersucht. Diese feingewebliche Untersuchung ermöglicht es, die abschließende (definitive) Diagnose zu stellen und gegebenenfalls den Tumortyp zu bestimmen. Eine Biopsie ist ein ungefährlicher Eingriff, der zumeist ohne Narkose erfolgt und vor dem man sich nicht fürchten muss. In bestimmten Situationen kann heutzutage eine Biopsie auch unter örtlicher Betäubung erfolgen. Vorgehen bei gesicherter DiagnoseNach erfolgter Prostatakrebs-Diagnose kann in manchen Fällen mit der Ultraschalluntersuchung bestimmt werden, wie weit sich der Tumor ausdehnt. Insbesondere der PSA-Wert wird nach der einmal gestellten Diagnose wieder herangezogen, um das weitere Vorgehen zu planen. Bleibt er unter einem gewissen Schwellenwert (ca. 10 ng/ml), kann auf weitere Untersuchungstechniken oft verzichtet werden. Bei Vorliegen bestimmter Befunde können unter Umständen weitere Untersuchungen notwendig sein, um beispielsweise eine Bestrahlung besser planen zu können oder die Lymphknoten auf das Vorliegen von Metastasen zu untersuchen. Techniken wie die Computertomographie (CT) und die Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT) können dann helfen. Die Suche nach Knochenmetastasen mittels einer Skelettszintigraphie ist bei speziellen Vorbefunden nötig. Weiterlesen: Prostatakrebs (Prostatakarzinom): Diagnose – Stadium/Tumorklassifikation (Staging) Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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