|
Anzeige
Sie befinden sich hier:
Startseite > Krankheiten > Prostatakrebs (Prostatakarzinom) > Definition
Prostatakrebs (Prostatakarzinom)Prostatakrebs (Prostatakarzinom)ForumProstatakrebs
Forenexperte: Dr. med. Frank Kahmann
Forum Prostatakrebs
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren Prostatakrebs (Prostatakarzinom): Definition(Stand: 6. März 2009) Einen bösartigen Tumor der Prostata (Vorsteherdrüse) bezeichnet man als Prostatakrebs (Prostatakarzinom). Er ist in Deutschland der häufigste Krebs beim Mann. Fast 20 Prozent aller bei Männern jährlich neu auftretenden Krebserkrankungen betreffen die Prostata, pro Jahr kommt es zu rund 58.000 Neuerkrankungen. Der Häufigkeitsgipfel liegt um das 72. Lebensjahr. Da immer mehr Männer entsprechende Früherkennungs-Untersuchungen nutzen, wird Prostatakrebs aber zunehmend auch bei jüngeren Männern entdeckt. Anatomie und LageDie Vorsteherdrüse, lateinisch Prostata, ist Teil der männlichen Fortpflanzungsorgane und zählt zu den inneren Geschlechtsorganen. Eine kurze anatomische Beschreibung hilft, sich die Lagebeziehungen der Prostata zu Darm und Harnblase vorstellen zu können. Entsprechend leichter versteht man, wie eine Veränderung der Größe und Form der Prostata zu bestimmten Symptomen führt und welchen Einfluss dies auf Diagnose und Therapie des Prostatakrebses hat. Die Prostata ist etwa so groß wie eine Kastanie und liegt unterhalb der Harnblase. Sie umschließt dort den Anfangsteil der Harnröhre, die den Urin von der Blase durch den Penis bis zur Öffnung an der Eichelspitze transportiert. Hierdurch ergibt sich auch der Zusammenhang zu etwaigen Beschwerden beim Wasserlassen. Die Lage der Prostata vor dem Mastdarm (Rektum, ein Teil des Enddarms) ermöglicht dem Untersucher, mit dem durch den After eingeführten Finger durch die Darmwand hindurch die Prostata abzutasten. Dies ist für die Früherkennung von Prostatakrebs von größter Bedeutung. In ihrem Drüsengewebe produziert die Prostata ein spezielles Sekret, das den Großteil der Samenflüssigkeit ausmacht und die Beweglichkeit der Spermien stimuliert. Prostatakrebs nimmt in den meisten Fällen Ausgang von diesem Drüsengewebe. Auch Muskelgewebe, das für das Ausstoßen des Sekrets sorgt, und Bindegewebe durchzieht die Prostata. Stummes oder latentes ProstatakarzinomBeim Prostatakrebs findet sich eine interessante Besonderheit: Untersuchungen an verstorbenen Männern haben ergeben, dass etwas 30 Prozent der Männer über 50 Jahren ein so genanntes stummes Karzinom in sich tragen, bei dem zu Lebzeiten keinerlei Beschwerden auftreten. Bei dieser Art von Prostatakrebs bedarf es in der Regel auch keiner Behandlung. Weiterlesen: Prostatakrebs (Prostatakarzinom): Ursachen Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
ProstataerkrankungenErfahren Sie im Überblick mehr über Erkrankungen der Prostata und was Sie dagegen tun können. mehr ... Weitere Themen:Am häufigsten gelesen
Ratgeber ErnährungWas versteht man unter gesunder Ernährung oder Functional Food? Welches Obst und Gemüse hat gerade Saison? Das und mehr erfahren Sie im Ratgeber Ernährung. mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2010 goFeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |