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Prostatakrebs-Früherkennung

Durchführung

Stand: 31. August 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Ab dem 45. Lebensjahr haben alle Männer in Deutschland jährlich Anspruch auf eine Prostatakrebs-Früherkennung. Die Durchführung der Prostatakrebs-Früherkennung setzt sich dabei aus verschiedenen Untersuchungen zusammen.

Rektale Untersuchung

Für die digital rektale Untersuchung stützt sich der Patient auf Knie und Unterarmen auf der Untersuchungsliege ab (Knie-Ellenbogen-Lage). Der Arzt tastet mit dem Finger (lat.: digitus) den Mastdarm (lat.: Rektum) des Patienten aus – daher die Bezeichnung "digital rektale Untersuchung". Die Untersuchung ist ungefährlich und in der Regel schmerzlos. Diese Untersuchungstechnik ist deshalb besonders geeignet, weil ein Großteil der Prostatakarzinome im hinteren – also dem Darm zugewandten – Teil der Prostata entstehen. Krebsgewebe ist wesentlich härter und weniger elastisch als das umgebende Gewebe und daher durch Tasten gut erkennbar.

Allerdings ist die rektale Tastuntersuchung keine Prostatakrebs-Früherkennung im eigentlichen Sinne: Zum Zeitpunkt, an dem ein Prostatakarzinom tastbar wird, hat es häufig schon Tochtergeschwulste (Metastasen) an entfernt liegenden Stellen gebildet oder ist über die Prostata hinaus gewachsen.

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Prostatakrebs-Früherkennung

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