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Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Wenn Prostatakrebs (Prostatakarzinom) früh erkannt wird, ist die Lebenserwartung und damit die Prognose gut. Sie hängt vom feingeweblichen Aufbau (Tumortyp) ab und davon, wie weit sich das Prostatakarzinom bereits ausgebreitet hat (Befall anderer Organe, Tumorgröße). 83 bis 94 Prozent der erkrankten Männer leben fünf Jahre nach der Diagnosestellung noch. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Prostatakrebs lebensbedrohlich wird, sinkt danach immer weiter.
Die Prostatakrebs-Nachsorge zielt darauf ab, ein Wiederauftreten der Erkrankung (sog. Rezidiv) möglichst rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu behandeln. Der betreuende Arzt kann außerdem eventuell eingetretene Nebenwirkungen und Folgen von Operation oder Bestrahlung behandeln. Nicht außer Acht zu lassen sind seelische und soziale Aspekte beim Prostatakarzinom, die den Betroffenen eventuell belasten. In der Regel finden Nachsorgeuntersuchungen in den ersten zwei Jahren alle drei Monate statt. Danach sind nur noch seltener Nachsorgeuntersuchungen nötig: im dritten und vierten Jahr halbjährlich, ab dem fünften Jahr jährlich. Im Rahmen der Untersuchungen wird weiterhin auch der PSA-Wert bestimmt. Diese Termine sollten pünktlich wahrgenommen werden. Betroffene sollten außerdem auf ausreichendBewegung und eine gesunde Ernährung achten, da sie die Erkrankung und den weiteren Verlauf positiv beeinflussen.
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