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Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

Gleason-Score

Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine weitere Gradeinteilung nach der Prostatakrebs-Diagnose (Prostatakarzinom-Diagnose) ist der sogenannte Gleason-Score. Er wurde von dem amerikanischen Arzt Donald Gleason entwickelt und ist für therapeutische Entscheidungen und die Prognose bei einem Prostatakarzinom wichtig. Der Gleason-Score beschreibt, wie stark sich die Krebszellen von normalen, gesunden Körperzellen unterscheiden. Dies gibt einen Hinweis darauf, wie schnell und aggressiv der Prostatakrebs wächst. Die in der Gewebeprobe entnommenen Zellen werden ihrem Aussehen nach in fünf verschiedene Gruppen (1-5) eingeteilt:

  • Grad 1: gut ausdifferenzierte und somit einer gesunden Zelle / gesundem Gewebe noch weitgehend ähnliche Zellen.
  • Grad 2-4: Übergangsformen zwischen Grad 1 und Grad 5
  • Grad 5: sehr wenig differenzierte und somit einer gesunden Zelle nicht mehr ähnliche Krebszellen.

Für den Verlauf der Erkrankung ist bedeutungsvoll, welchen Wert die meisten Proben erzielen – einzelne erhöhte Werte spielen eine geringere Rolle. Deshalb werden im Gleason-Score die beiden Punktwerte der am häufigsten vorkommenden Zellen zusammengezählt. Dieser Score beträgt dann mindestens 2 und maximal 10. 10 ist dabei der ungünstigste Wert und spricht für das Vorliegen von sehr bösartigen Zellen.

Weiterlesen: Prostatakrebs: Therapie

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