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Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

Gewebeentnahme (Biopsie)

Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Besteht nach der digital-rektalen Tastuntersuchung und dem PSA-Test der Verdacht auf Prostatakrebs (Prostatakarzinom), führt der Arzt für die genaue Diagnose eine Biopsie durch. Dazu entnimmt er mit einer dünnen Hohlnadel über den Darm etwa zehn bis zwölf Gewebeproben aus der Prostata, die anschließend auf Krebszellen untersucht werden. Mit Ultraschall kontrolliert der Arzt die Position der Hohlnadel, damit er die Proben an den richtigen Stellen entnimmt. Die Biopsie erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung .

Vorgehen bei gesicherter Diagnose

Nach erfolgter Prostatakrebs-Diagnose bestimmt der Arzt, wie weit sich der Tumor bereits in der Prostata ausdehnt hat. Verfahren, mit denen der Arzt bestimmen kann, ob das Prostatakarzinom Tochtergeschwulste gebildet hat, sind zum Beispiel:

Mit den Ergebnissen dieser Untersuchungen kann der Arzt die Therapie besser planen. Einen Hinweis darauf, ob bereits Metastasen vorliegen – ob der Tumor also bereits gestreut hat – gibt der PSA-Wert. Liegt er unter 10 ng/ml ist dies nur sehr selten der Fall und es sind keine weiteren Untersuchungsverfahren notwendig.

Weiterlesen: Prostatakrebs: Diagnose – Stadium/Tumorklassifikation (Staging)

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