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Stand: 28. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die akute Prostataentzündung (Prostatitis) nimmt oft einen guten Verlauf und die Heilungschancen sind sehr hoch. In den meisten Fällen klingt die Entzündung nach etwa zwei Wochen ab. Mögliche Komplikationen sind Harnverhaltung und ein Prostataabszess. Bei der Harnverhaltung ist der Betroffene nicht in der Lage, die Blase spontan zu entleeren – ein Katheter ist erforderlich, um den Urin abzuleiten. Ein Prostataabszess (Eiteransammlung in der Prostata) erfordert eine Behandlung mit hoch dosierten Antibiotika und chirurgischen Maßnahmen (Öffnen und Ableiten des Abszesses).
Bei der chronischen bakteriellen Prostataentzündung bildet sich aus einer akuten bakteriellen Prostataentzündung eine wiederkehrende (chronische) Entzündung. Bleiben nach der Behandlung trotz intensiver Antibiotika-Therapie in den Drüsenarealen der Prostata Bakterien zurück, können diese in unregelmäßigen Abständen erneute Infektionen verursachen. Die chronische Prostatitis kann sehr langwierig und hartnäckig sein.
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