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Stand: 28. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer abakteriellen Prostataentzündung (abakterielle Prostatitis) lassen sich keine Bakterien als Ursachen nachweisen, jedoch finden sich häufig weiße Blutkörperchen in der Prostataflüssigkeit und im Sperma. Als Ursachen der abakteriellen Prostataentzündung gelten Blasenentleerungsstörungen und prostatischer Rückfluss (Reflux). Dabei gelangt Urin in die Prostatadrüsengänge, wodurch sich Stoffwechselprodukte (Harnsäure, Purin- und Pyrimidinbasen) im Prostatagewebe ablagern und zu Entzündungen und Prostatasteinen führen.
Beim nicht-entzündlichen chronischen Schmerzsyndrom des Beckens sind keine organischen Ursachen für die Schmerzen nachweisbar. Daher vermutet man, dass die Erkrankung psychosomatischer Natur ist. Insbesondere werden Stress, Ängste, Enttäuschung, Wut sowie länger bestehende Partnerschafts- beziehungsweise Sexualprobleme für unbewusste Muskelspannungen in der Beckenregion verantwortlich gemacht, die dann zu den Symptomen einer Prostataentzündung führen können.
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