Progerie Typ I (HGPS): Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. November 2015)

Einer Progerie Typ I (HGPS) können Sie nicht vorbeugen. Die Genveränderung entsteht in den meisten Fällen zufällig und wird in der Regel nicht vererbt. Durch die Entdeckung des Progerie-Gens ist es heutzutage möglich, Progerie Typ I bereits vor der Geburt festzustellen (Pränataldiagnostik).

Zudem gibt es Therapie-Ansätze, die Komplikationen der Progerie vorbeugen sollen. So verschreiben manche Ärzte Acetylsalicylsäure, um zu verhindern, dass sich Blutgerinnsel bilden, die zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen können.

Ein Wirkstoff mit einem Farnesyl-Transferase-Inhibitor hielt in Studien die Blutgefäße elastisch und konnte die Lebenserwartung erhöhen. Möglicherweise lassen sich in Zukunft auch mit diesem Medikament Komplikationen der Progerie vorbeugen.



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