Presbyopie (Altersweitsichtigkeit, Alterssichtigkeit): Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. Januar 2016)

Presbyopie (Altersweitsichtigkeit, Alterssichtigkeit) ist eines der altersbedingten Symptome, die irgendwann jeden treffen: In der Regel macht sich der mit dem Alter fortschreitende Elastizitätsverlust der Augenlinse ab einem Alter von etwa 40 bis 50 Jahren bemerkbar.

Typisches Anzeichen für die Presbyopie ist eine geschwächte Scharfstellung (Akkommodationsschwächung), durch die der Nahpunkt (d.h. der am nächsten vor dem Auge liegende Punkt, an dem ein Gegenstand noch scharf erkennbar ist) immer weiter in die Ferne rückt.

Bei einer sich entwickelnden Presbyopie ist es demnach zunehmend schwieriger, einen Gegenstand in kürzerer Entfernung scharf zu sehen (d.h. scharf auf der Netzhaut abzubilden): Wer alterssichtig ist, kann nicht mehr im bisher gewohnten Abstand bequem Zeitungen oder Bücher lesen. Daher halten Menschen mit ausgeprägter Altersweitsichtigkeit den Text typischerweise weiter vom Auge weg, um ihn noch lesen zu können. Wenn eine Fehlsichtigkeit (Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit) besteht, kann dies Einfluss darauf haben, wann eine einsetzende Alterssichtigkeit das Lesen unmöglich machen:

  • Für Normalsichtige macht es die Presbyopie etwa ab einem Alter von 45 Jahren zunehmend schwieriger, Dinge in einem Abstand von weniger als 30 bis 40 Zentimetern scharf zu sehen.
  • Weitsichtige Menschen akkommodieren – im Gegensatz zu normalsichtigen Menschen – bereits beim Sehen in die Ferne, um den Brechungsfehler ihrer Augen selbst zu korrigieren. Daher treten bei bestehender Weitsichtigkeit die ersten Symptome der Presbyopie früher auf: Die Schwierigkeiten beim Sehen in der Nähe beginnen hier etwa ab Mitte 30.
  • Kurzsichtige Menschen benötigen bei einsetzender Altersweitsichtigkeit meistens erst später (etwa nach dem 50. Lebensjahr) eine Lesebrille.

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