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Polyneuropathie
PolyneuropathieUnterstützende MaßnahmenStand: 10. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Medikamente können einige Beschwerden einer Polyneuropathie lindern. Als wirksam in der Schmerzbehandlung haben sich die sogenannten trizyklischen Antidepressiva, mit denen auch depressive Erkrankungen behandelt werden. Zu den Antidepressiva zählt zum Beispiel der Wirkstoff Amitriptylin. Er hat jedoch relativ viele Nebenwirkungen wie zum Beispiel Müdigkeit, Mundtrockenheit, Sehstörungen, Harnverhalt oder Verstopfung. Zudem können Medikamente, die normalerweise der Behandlung von Krampfanfällen dienen (Antikonvulsiva), bei Schmerzen helfen. Dazu gehören Wirkstoffe wie Gabapentin, Carbamazepin (Vorsicht: Darf nicht bei der sog. akuten intermittierenden Porphyrie eingenommen werden). Zu den Nebenwirkungen zählen besonders Hautausschlag, Schwindel, Gangunsicherheit, Mundtrockenheit und Müdigkeit. Nicht einnehmen sollte man diese Präparate bei Überfunktionsstörungen der Schilddrüse und Schwangerschaft, Glaukom, Prostatavergrößerung, schweren Herzerkrankungen und Psychosen. Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung einer Polyneuropathie ist die Bewegungstherapie. Diese hat das Ziel, die gestörte Motorik zu fördern, Durchblutungsstörungen zu reduzieren und die Mobilität der Betroffenen so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Dabei kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, so zum Beispiel:
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