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Polymyalgia rheumaticaForumRheuma
Forenexperte: Dr. Timo Ulrichs
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Polymyalgia rheumaticaPolymyalgia rheumatica: VerlaufStand: 16. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einer Polymyalgia rheumatica (PMR, kurz: Polymyalgie) sind Verlauf und Prognose umso günstiger, je früher die Therapie mit Kortison beginnt: Die meisten Betroffenen sind so rasch (nach ein paar Stunden bis ein paar Tagen) schmerzfrei. Allerdings ist mit einer Behandlungsdauer von mindestens 1 bis zu 2 Jahren zu rechnen. Sobald die Beschwerden verschwunden sind, kann man die Dosierung im Verlauf der Behandlung jedoch langsam herabsetzen. Unbehandelt kann die Polymyalgia rheumatica einen mehrjährigen Verlauf nehmen: Dann dauert sie 0,5 bis 5 (in manchen Fällen bis zu 10) Jahre an. KomplikationenWer eine Polymyalgia rheumatica hat und im Verlauf der Behandlung plötzlich das Kortison absetzt, riskiert Komplikationen: Dann sind akute Gefäßverschlüsse und ein Schlaganfall möglich; auch Nekrosen (Absterben) der Zunge traten schon auf. Eine weitere Komplikation kann auftreten, wenn bei der Polymyalgia rheumatica die Blutgefäße mitbeteiligt sind und man die Gefäßentzündung (Vaskulitis) nicht angemessen behandelt: Sind bei einer Entzündung der Schläfenarterie oder anderer Gefäße des Kopfs (sog. Arteriitis temporalis) die das Auge versorgenden Gefäße beteiligt, besteht das Risiko einer Erblindung. Weiterlesen: Polymyalgia rheumatica: Vorbeugen Das könnte Sie auch interessieren
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